
Der Mondkalender 2026 zeigt, wie sich die Gestalt des Mondes jeden Monat verändert – vom nicht sichtbaren Neumond bis zum hellen Vollmond. Auch die seltenen Finsternisse sind dargestellt. Sie geben Einblicke in das Zusammenspiel von Sonne, Erde und Mond.
Der Mond ist der ständige Begleiter der Erde. Er kreist im Mittel in 384.000 Kilometern Entfernung um unseren Planeten und verursacht Ebbe und Flut. Einige Länder planen wieder Missionen zum Mond – nicht nur, um mehr über ihn zu lernen, sondern auch, weil er ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuen Abenteuern im All ist. In den kommenden Jahren wird voraussichtlich auch ein Raumfahrer oder eine Raumfahrerin aus Deutschland an einer Mond-Mission teilnehmen. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Erforschung unseres kosmischen Nachbarn.
Wenn du den Mond jeden Abend beobachtest, fällt dir sicher auf, dass er immer anders aussieht. Mal ist er kreisrund, mal halb, mal sieht man ihn kaum. Diese Veränderungen nennt man den Wechsel der Mondphasen. Je nachdem wie der Mond von uns aus gesehen zur Sonne steht und entsprechend beleuchtet wird, sehen wir mal Halbmond, mal Vollmond.
Im August 2026 stehen gleich zwei ganz besondere Himmelsereignisse auf dem Plan, die etwas mit dem Mond zu tun haben: eine partielle Sonnenfinsternis und eine partielle Mondfinsternis! Bei der Sonnenfinsternis werden über Halle (Saale) 85 % der Sonnenscheibe verdunkelt, und bei der Mondfinsternis gelangen sogar 96 % der sichtbaren Vollmondfläche in den Schatten der Erde. Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Sonne und Erde und verdunkelt unseren Stern. Bei der Mondfinsternis ist es anders: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond. Gelangt der Mond in den Erdschatten, wir er teilweise oder ganz verdunkelt und kann rötlich erscheinen.
Der Mondkalender 2026 hilft dir, die Himmelsereignisse im Blick zu behalten. So weißt du immer, wann der nächste Vollmond im Jahr 2026 zu sehen sein wird oder wann sich am Himmel etwas ganz Besonderes ereignet!















