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Archive for Januar 2016

FREITAG, 5. Februar 2016, 17 Uhr

Jedes Jahr haben wir Geburtstag, wir feiern Ostern und Weihnachten. Aber woher wissen wir, wann wieder ein Jahr um ist? Jahre, Monate, Tage, Stunden und Sekunden – der Mensch hat sich ein komplexes Zeitsystem überlegt. Aber was ist eigentlich Zeit und wie wird sie gemessen?  Gilt überall dieselbe Zeit und warum brauchen wir manchmal mehr Zeit, zum Beispiel in einem Schaltjahr? Das sind knifflige Fragen, mit denen sich die ASTROlinos beschäftigen. Dabei werfen die Kinder auch einen Blick auf unsere Erde und die Sonne aus der Weltraumperspektive.

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Auch in diesem Jahr sind die ASTROlinos wieder auf der halleschen Kidsmesse dabei und präsentieren unsere AG gemeinsam mit Mitstreitern der Gesellschaft für astronomische Bildung e. V.

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Wir starten unsere SternFragZeit-Reihe 2016 mit Außerirdischen und Robotern. Sehen die Aliens da draußen wie auf der Kinoleinwand aus und könnten wir so harmonisch mit ihnen zusammenleben wie es die Star Wars-Filme zeigen? Wir schauen, wo es außerhalb der Erde noch Leben geben kann, auf welche Himmelskörper der Mensch reisen kann und in welche lebensfeindlichen Welten wir lieber Roboter entsenden. Ein Exemplar der Spezies Roboter konnten wir für unsere Veranstaltung gewinnen – zusammen werden wir erkunden welche Anforderungen der Mensch an die heutige Technik stellt. Für alle Star Wars-Fans gehen wir natürlich noch auf die Suche nach Himmelsphänomenen, die den Machern der Filme als Vorlage dienten.

Die SternFrageZeit ist eine interaktive Liveveranstaltung für Kinder ab 6 Jahre und ihre Familien bei der die ASTROlinos Fragen zu einem Stern- und Raumfahrtthema beantworten. Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, den 08. Januar von 17-18 Uhr im Großen Hörsaal der Geowissenschaften am Von-Seckendorff-Platz 3 in Halle (Saale) statt.

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Im Jahr 2016 lohnt es sich auch über Halle zum Himmel zu schauen. Der Planet Jupiter steht dieses Jahr im Fokus und ein seltenes Phänomen, eine „Miniatur-Sonnenfinsternis“, wartet auf uns.

Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems, wird im März die ganze Nacht hindurch sichtbar sein. Der Planet wird oftmals mit einem sehr hellen Stern verwechselt, kann aber durch sein ruhiges Licht von den umgebenen Sternen unterschieden werden. Zudem bekommt der Planet am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, Besuch von der NASA‑Raumsonde Juno. Die Raumsonde soll aus einer Umlaufbahn wichtige Erkenntnisse über den Gasplaneten gewinnen und vor allem seine Atmosphäre sowie sein Magnetfeld untersuchen.

Auch die Planeten Venus, Saturn und der rötlich erscheinende Mars sind im ersten Quartal des Jahres mit bloßem Auge sichtbar. Am 9. Januar kommt es in den frühen Morgenstunden zu einer engen Begegnung zwischen Venus und Saturn. Während die Venus ab Mitte März nicht mehr beobachtet werden kann, verschieben sich die Sichtbarkeiten von Mars und Saturn im Laufe des Jahres in die Abendstunden. Der Ringplanet Saturn erreicht seine beste Sichtbarkeit im Juni, leider in der Zeit der kurzen Nächte. Den Planeten Venus sehen wir erst ab August als „Abendstern“ wieder, im Dezember wird dieser helle Planet einen ansehnlichen „Weihnachtsstern“ abgeben.

Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr der Durchgang des Planeten Merkur vor der Sonne. Am 9. Mai kann dieses als Merkurtransit bezeichnete Himmelsphänomen nur durch Beobachtungsinstrumente mit entsprechendem Sonnenschutz in den Nachmittagsstunden beobachtet werden. Die Gesellschaft für astronomische Bildung plant zu diesem Ereignis eine öffentliche Beobachtung.

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