Nicht nur den Kleinen und Großen Wagen kann man das gesamte Jahr über am Stemhimmel sehen. Auch das Sternbild Kassiopeia geht in unseren Breiten niemals unter. Der Sage nach war Kassiopeia eine Königin, die mit Eitelkeit und Prahlerei ein großes Unheil über ihr Volk brachte. Das Sternbild ist aufgrund seiner auffälligen Form auch als das „Himmels-W“ bekannt.
Am Abendhimmel kann man zurzeit viele Planeten beobachten. Zwei davon haben wir euch bereits vorgestellt: Jupiter und Mars. Nicht alle Planeten aus unserem Sonnensystem kann man am Himmel mit bloßem Auge sehen. Deshalb waren lange nur die fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn bekannt. Um die anderen drei entfernteren Planeten zu sehen, braucht man Fernrohre als Hilfsmittel.
Auf der Peißnitzinsel in Halle kann man alle acht Planeten zusammen besuchen. Max hat vom Planetenweg in Halle ein Bild gesendet.
Auf den ersten Blick erscheinen alle Sterne am Himmel wie weiße kleine Lichtpunkte. Schaut man etwas genauer hin, kann man beobachten, dass die Sterne unterschiedlich hell erscheinen. Und schaut man noch etwas genauer hin, kann man erkennen, dass sie nicht alle in der gleichen Farbe leuchten: die einen scheinen ein wenig gelblicher, die anderen bläulich oder sogar ein wenig rot.
Heute gehen wir auf die Suche nach dem rötlichen Stern „Aldebaran“. Er ist das Auge und der hellste Stern im Sternbild Stier. Aldebarans rotes Licht verrät, dass er das Ende seines Sternlebens erreicht hat. Im Gegensatz dazu erstahlen die benachbarten Sterne der Plejaden in einem bläulichen Licht und sind, verglichen mit Aldebaran, vielleicht gerade erst im Sternen-Kindergarten.
Heute gehen wir auf die Suche nach der Sternfigur „Kleiner Wagen“ oder auch Sternbild „Kleiner Bär“. Diese Figur ist nicht so auffällig wie der Große Wagen, aber man kann ihn mit dessen Hilfe prima finden. Sucht am Sternhimmel die sieben hellen Sterne des Großen Wagens und merkt euch den Abstand der hinteren beiden Sterne des Wagenkastens. Verlängert den Abstand 5-mal: 1, 2, 3, 4 und 5. Dann seid ihr beim berühmtesten Stern des Kleinen Wagens, dem Polarstern. Er bildet den vorderen Griff der kleinen Wagendeichsel.
Der Planet Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem. Jupiter fällt am Abendhimmel durch seine große Helligkeit auf. Momentan befindet er sich am Abendhimmel in südwestlicher Richtung tief am Horizont. Mit einem kleinen Fernrohr, könnt ihr bereits die vier größten seiner 79 Monde entdecken. Mit etwas Geduld könnt ihr die Bewegung der Monde um den Planeten beobachten oder Wolkenbänder auf dem Planeten entdecken.
Das ist ein Blick durch Janis Fernrohr, er hat euch Jupiter mit seinen vier größten Monden fotografiert.
Mit dem aufgehenden Sternhaufen der Plejaden, den wir im SternGuckerTipp am 5. Dezember vorgestellt haben, geht am Abend das Sternbild Stier auf. Dabei dachte man im alten Griechenland an einen im Wasser schwimmenden Stier, der eine Prinzessin davonträgt.
Am Sternhimmel sind vom Stier deshalb nur der sternenreiche Kopf mit zwei sehr langen Hörnern zu sehen. Dazu kann man noch den Hals und ein aus dem Wasser ragendes Vorderbein erkennen, so, wie euch ASTROlino Thore das Sternbild mit glänzenden Sternen und Linien auf seinem Bild zeigt.
Von Anfang bis Mitte Dezember ist wieder Sternschnuppenzeit. In der Nacht vom 13. zum 14. Dezember sollen die meisten Sternschnuppen zu sehen sein. Aber auch die Nächte davor und danach sollte man nutzen, um nach Sternschnuppen Ausschau zu halten. Ihren Namen verdanken die Geminiden dem Sternbild Gemini, was Zwillinge bedeutet.
Am östlichen Abendhimmel kann man mit bloßem Auge eine auffällige Sterngruppe – die Plejaden – sehen. Sie sind auch als „Siebengestirn“ bekannt, obwohl man selten sieben Sterne zählt – entweder sieht man mehr oder weniger Sterne. Wenn ihr die Plejaden am Sternhimmel findet, schaut, wieviele Sterne ihr zählen könnt.
Die Plejaden sind auch auf der Himmelsscheibe dargestellt. Max hat uns das Siebengestirn auf der Himmelsscheibe gemalt. Hier wird der Sternhaufen noch von weiteren Sternen und dem Mond umgeben.
die ASTROlinos, sind Kinder, die sich besonders für Sterne, Planeten, Galaxien und die Raumfahrt interessieren.
Die ASTROlinos fragen, beobachten, träumen, diskutieren, philosophieren, basteln, malen, spielen, rätseln und haben gemeinsam jede Menge Spaß!
Die ASTROlinos lernen den Weltraum kennen,
... lernen, sich am Sternhimmel zu orientieren,
... lernen, mit einem Teleskop zu beobachten,
... lernen, die Erde von einem ungewohnten Blickwinkel aus zu betrachten.
Die ASTROlinos geben ihr Wissen gern an andere Kinder weiter und setzen sich für die Zukunft der Astronomie ein.
Die Idee der Veranstaltung "ASTROlinos" wurde mit dem Titel "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet.