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Archive for Dezember 2025

Der Mondkalender 2026 zeigt, wie sich die Gestalt des Mondes jeden Monat verändert – vom nicht sichtbaren Neumond bis zum hellen Vollmond. Auch die seltenen Finsternisse sind dargestellt. Sie geben Einblicke in das Zusammenspiel von Sonne, Erde und Mond.

Der Mond ist der ständige Begleiter der Erde. Er kreist im Mittel in 384.000 Kilometern Entfernung um unseren Planeten und verursacht Ebbe und Flut. Einige Länder planen wieder Missionen zum Mond – nicht nur, um mehr über ihn zu lernen, sondern auch, weil er ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuen Abenteuern im All ist. In den kommenden Jahren wird voraussichtlich auch ein Raumfahrer oder eine Raumfahrerin aus Deutschland an einer Mond-Mission teilnehmen. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Erforschung unseres kosmischen Nachbarn.

Wenn du den Mond jeden Abend beobachtest, fällt dir sicher auf, dass er immer anders aussieht. Mal ist er kreisrund, mal halb, mal sieht man ihn kaum. Diese Veränderungen nennt man den Wechsel der Mondphasen. Je nachdem wie der Mond von uns aus gesehen zur Sonne steht und entsprechend beleuchtet wird, sehen wir mal Halbmond, mal Vollmond.
Im August 2026 stehen gleich zwei ganz besondere Himmelsereignisse auf dem Plan, die etwas mit dem Mond zu tun haben: eine partielle Sonnenfinsternis und eine partielle Mondfinsternis! Bei der Sonnenfinsternis werden über Halle (Saale) 85 % der Sonnenscheibe verdunkelt, und bei der Mondfinsternis gelangen sogar 96 % der sichtbaren Vollmondfläche in den Schatten der Erde. Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Sonne und Erde und verdunkelt unseren Stern. Bei der Mondfinsternis ist es anders: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond. Gelangt der Mond in den Erdschatten, wir er teilweise oder ganz verdunkelt und kann rötlich erscheinen.

Der Mondkalender 2026 hilft dir, die Himmelsereignisse im Blick zu behalten. So weißt du immer, wann der nächste Vollmond im Jahr 2026 zu sehen sein wird oder wann sich am Himmel etwas ganz Besonderes ereignet!

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In der Adventszeit werden die Tage immer kürzer und die Sonne geht schon am Nachmittag unter. Am 21. Dezember, also kurz vor Weihnachten, beginnt der Winter, und dann zeigt sich der Sternhimmel von seiner schönsten Seite.

Der Große Wagen und der Polarstern

Sobald die ersten Sterne erscheinen, kannst du im Norden den Großen Wagen entdecken. Er sieht aus wie ein Handwagen mit einem langen Griff. Wenn du den Abstand der beiden hinteren Sterne seiner „Kiste“ fünfmal verlängerst, gelangst du zum Polarstern. Dieser besondere Stern zeigt uns immer, wo Norden ist. Ganz praktisch – wie ein Kompass am Himmel!


Das Himmels-W – Kassiopeia

Schau einmal direkt über dir: Dort funkelt das Himmels-W. Es sieht aus wie der Buchstabe „W“ und gehört zum Sternbild Kassiopeia. Der Legende nach war Kassiopeia eine sehr eitle Königin, die viel Zeit damit verbrachte, ihre Schönheit zu bewundern.

Pegasus und der Herbsthimmel

Weiter im Süden findest du vier Sterne, die zusammen ein Viereck bilden – das Herbstviereck. Es ist Teil des geflügelten Pferdes Pegasus, das kopfüber am Himmel schwebt.

Saturn und Jupiter – die Riesenplaneten

Unterhalb des Herbstvierecks kannst du den Planeten Saturn entdecken. Er ist berühmt für seine wunderschönen Ringe aus Eis und Gestein. Später in der Nacht erscheint auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. Sein gewaltiger Sturm ist so groß, dass darin fast zwei Erdkugeln Platz hätten!

Das Wintersechseck und Sirius

Im Winter zeigen sich viele Sternbilder: die Zwillinge, der Fuhrmann, der Stier, der Orion und die beiden Hunde. Ihre hellsten Sterne bilden zusammen das Wintersechseck. Der hellste von allen ist Sirius – er funkelt manchmal in verschiedenen Farben und ist sogar aus „Harry Potter“ bekannt.

Orion – der Himmelsjäger

Besonders spannend ist das Sternbild Orion. Seine Schulter ziert der rote Stern Beteigeuze, sein Fußstern Rigel leuchtet bläulich. Drei Sterne in einer Reihe bilden seinen Gürtel. Direkt darunter liegt der Orionnebel (M42) – eine kosmische „Kinderstube“, in der neue Sterne und Planeten entstehen. Mit einem Fernglas kannst du ihn besonders gut sehen.

Die Plejaden – das Siebengestirn

Nicht weit entfernt funkeln die Plejaden, auch „Siebengestirn“ genannt. Sie sind ein echter Sternhaufen und sogar auf der berühmten Himmelsscheibe von Nebra zu sehen, die du im Landesmuseum für Vorgeschichte hier in Halle (Saale) bestaunen kannst.

Mit dem Siebengestirn endet unsere kleine Reise über den Winterhimmel. Wir hoffen, dass ihr Lust bekommen habt, selbst einmal die Sterne zu beobachten.

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