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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Bildquelle: NASA


Beim letzten Treffen haben die ASTROlinos den Planeten Mars erkundet. Der Mars ist der vierte Planet in unserem Sonnensystem und ein Nachbarplanet der Erde. Er ist deutlich kleiner als unsere Erde – im Durchmesser ist er gerade einmal halb so groß. Seinen Namen bekam er vom römischen Kriegsgott Mars. Seine beiden Monde heißen passend dazu nämlich Phobos und Deimos – übersetzt „Furcht“ und „Schrecken“.

Auf dem Mars ist es sehr staubig. Der rote Staub stammt vom vielen Eisen im Marsgestein. Wenn Eisen mit Wasser und Sauerstoff in Kontakt kommt, entsteht Rost – und deswegen hat der Mars seine typische rötliche Farbe. Früher soll es dort einmal Wasser gegeben haben, doch heute ist die Oberfläche trocken.

Wie die Erde hat auch der Mars zwei Pole, einen Nord- und einen Südpol. Dort gibt es Trockeneis, also gefrorenes Kohlendioxid, und darunter könnte es vielleicht sogar flüssiges Wasser geben. Seine Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Kohlendioxid und ein wenig Stickstoff. Kohlendioxid ist ein Treibhausgas, aber weil die Atmosphäre des Mars sehr dünn ist und der Planet weiter von der Sonne entfernt liegt, ist es dort trotzdem eiskalt.

Auf dem Mars gibt es den größten Berg des ganzen Sonnensystems: den Olympus Mons. Er ist etwa 24 Kilometer hoch und ein riesiger Schildvulkan – so groß, dass er ungefähr die Fläche von ganz Deutschland bedecken würde.

Eine Reise zum Mars muss sehr gut vorbereitet werden. Der Planet benötigt fast zwei Erdenjahre, um einmal die Sonne zu umrunden. Forscherinnen und Forscher planen bereits Reisen dorthin und üben zunächst wieder Mondlandungen. Am 2. April 2026 soll eine neue Artemis-Mission starten, um für eine spätere Mondlandung zu trainieren. Diese Mission wird den Mond zunächst nur umrunden. Bis Menschen zum Mars fliegen können, wird aber noch viel Forschung und Vorbereitung nötig sein.

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Was bedeutet das genau? Kurz erklärt: Die Sonne steht heute senkrecht über dem Erdäquator (im Zenit). Aufgrund der geneigten Erdachse geschieht das nur zweimal im Jahr: zum Frühlings- und Herbstbeginn.
Dieser Moment wird auch Tag-und-Nacht-Gleiche genannt, denn Tag und Nacht sind nahezu gleich lang. Die Sonne geht genau im Osten auf und im Westen unter. Ab jetzt werden die Tage spürbar länger: Der Tagbogen der Sonne wächst, der Sonnenstand zur Mittagszeit steigt und wir bewegen uns mit großen Schritten Richtung Sommer. Natürlich gibt es auch für diese Jahreszeit schöne Sternbilder, darunter den Löwen … oder das Bügeleisen …. oder die Spitzmaus 😉

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Das Sternbild Bärenhüter ((c) I. Schlesier)


Mit dem Frühlingsbeginn erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben – auch der Sternenhimmel zeigt sich von einer neuen Seite. Während die Nächte kürzer werden, bleiben die zirkumpolaren Sternbilder, also jene, die ganzjährig beobachtbar sind, in nördlicher Richtung gut sichtbar: die Große Bärin mit dem Kleinen Bären sowie das markante „Himmels-W“ der Kassiopeia

Währenddessen lösen in Richtung Osten nach und nach die Frühlingssternbilder die Figuren des Winters ab. Die Sterne des sogenannten Frühlingsdreiecks mit Arktur im Sternbild Bärenhüter, Spica in der Jungfrau und Regulus im Löwen strahlen in klaren Nächten besonders hell. Mit ihnen erscheinen Figuren der griechischen Sagenwelt: der von Herakles besiegte Löwe von Nemea und die Jungfrau Persephone, die als Göttin des wiederkehrenden Frühlings aus der Unterwelt steigt.

Doch was macht eigentlich ein Bärenhüter? Zur damaligen Zeit wurden Bären gejagt und weniger gehütet. Heute würde man vielleicht die Tierpfleger in  Zoos, die sich um die Bären kümmern, als Hüter bezeichnen. Der griechischen Sage nach wurde die Nymphe Callisto in eine Bärin verwandelt und an den Sternhimmel gesetzt – dort fand sie Schutz vor ihrem jagenden Sohn, der von ihrer Verwandlung keine Kunde hatte. Die rachsüchtige Göttergemahlin Hera sorgte jedoch dafür, dass das Sternbild der Großen Bärin niemals den Horizont berührt, um im kühlenden Meer zu versinken und sich zu erfrischen. Der ihr zur Seite gesetzte Bärenhüter soll darüber wachen.

In vielen bildlichen Darstellungen der Bärenhüterfigur trifft man jedoch eher einen Hirten oder Bauern an. Auch der griechische Name „Bootes“ (von boos = Stier und otheo = ich treibe; nach H. Ahlert) weist auf eine andere Herkunft des Sternbildes hin. „Dieser Stiertreiber war der Sage nach der Sohn der Demeter, die als Göttin des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit ihm den Auftrag gab, die Felder zu bestellen.“ Die sieben hellen Sterne der Großen Bärin sollen dabei sieben Ochsen gewesen sein, die Jahr für Jahr um den Himmelspol getrieben werden. Am Sternhimmel ist das Sternbild des Bärenhüters direkt neben seiner Halbschwester, der Jungfrau Persephone, zu finden.

Später im Frühling zeigen sich unterhalb des Frühlingdreiecks etwas unscheinbare Sternbilder: zwei unsymmetrische Vierecke über einer Sternenkette. Sie stellen die Sternbilder Rabe, Becher und Wasserschlange dar. Einer Sage nach sollte der Rabe mit dem Becher Wasser aus einer Quelle für den Gott Apollon holen. Doch der Rabe versäumte seinen Auftrag und beschuldigte daraufhin die Wasserschlange Hydra, sie habe ihm den Zugang zur Quelle verwehrt.

All diese Sternbilder könnt ihr selbst entdecken – in der kommenden ASTROlino SternGuckerZeit am 10. März. Dort zeigen euch die ASTROlinos den Frühlingshimmel mit dem Bärenhüter, der Jungfrau und dem funkelnden Frühlingsdreieck im Planetarium Halle.

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Der Mondkalender 2026 zeigt, wie sich die Gestalt des Mondes jeden Monat verändert – vom nicht sichtbaren Neumond bis zum hellen Vollmond. Auch die seltenen Finsternisse sind dargestellt. Sie geben Einblicke in das Zusammenspiel von Sonne, Erde und Mond.

Der Mond ist der ständige Begleiter der Erde. Er kreist im Mittel in 384.000 Kilometern Entfernung um unseren Planeten und verursacht Ebbe und Flut. Einige Länder planen wieder Missionen zum Mond – nicht nur, um mehr über ihn zu lernen, sondern auch, weil er ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu neuen Abenteuern im All ist. In den kommenden Jahren wird voraussichtlich auch ein Raumfahrer oder eine Raumfahrerin aus Deutschland an einer Mond-Mission teilnehmen. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Erforschung unseres kosmischen Nachbarn.

Wenn du den Mond jeden Abend beobachtest, fällt dir sicher auf, dass er immer anders aussieht. Mal ist er kreisrund, mal halb, mal sieht man ihn kaum. Diese Veränderungen nennt man den Wechsel der Mondphasen. Je nachdem wie der Mond von uns aus gesehen zur Sonne steht und entsprechend beleuchtet wird, sehen wir mal Halbmond, mal Vollmond.
Im August 2026 stehen gleich zwei ganz besondere Himmelsereignisse auf dem Plan, die etwas mit dem Mond zu tun haben: eine partielle Sonnenfinsternis und eine partielle Mondfinsternis! Bei der Sonnenfinsternis werden über Halle (Saale) 85 % der Sonnenscheibe verdunkelt, und bei der Mondfinsternis gelangen sogar 96 % der sichtbaren Vollmondfläche in den Schatten der Erde. Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Sonne und Erde und verdunkelt unseren Stern. Bei der Mondfinsternis ist es anders: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond. Gelangt der Mond in den Erdschatten, wir er teilweise oder ganz verdunkelt und kann rötlich erscheinen.

Der Mondkalender 2026 hilft dir, die Himmelsereignisse im Blick zu behalten. So weißt du immer, wann der nächste Vollmond im Jahr 2026 zu sehen sein wird oder wann sich am Himmel etwas ganz Besonderes ereignet!

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In der Adventszeit werden die Tage immer kürzer und die Sonne geht schon am Nachmittag unter. Am 21. Dezember, also kurz vor Weihnachten, beginnt der Winter, und dann zeigt sich der Sternhimmel von seiner schönsten Seite.

Der Große Wagen und der Polarstern

Sobald die ersten Sterne erscheinen, kannst du im Norden den Großen Wagen entdecken. Er sieht aus wie ein Handwagen mit einem langen Griff. Wenn du den Abstand der beiden hinteren Sterne seiner „Kiste“ fünfmal verlängerst, gelangst du zum Polarstern. Dieser besondere Stern zeigt uns immer, wo Norden ist. Ganz praktisch – wie ein Kompass am Himmel!


Das Himmels-W – Kassiopeia

Schau einmal direkt über dir: Dort funkelt das Himmels-W. Es sieht aus wie der Buchstabe „W“ und gehört zum Sternbild Kassiopeia. Der Legende nach war Kassiopeia eine sehr eitle Königin, die viel Zeit damit verbrachte, ihre Schönheit zu bewundern.

Pegasus und der Herbsthimmel

Weiter im Süden findest du vier Sterne, die zusammen ein Viereck bilden – das Herbstviereck. Es ist Teil des geflügelten Pferdes Pegasus, das kopfüber am Himmel schwebt.

Saturn und Jupiter – die Riesenplaneten

Unterhalb des Herbstvierecks kannst du den Planeten Saturn entdecken. Er ist berühmt für seine wunderschönen Ringe aus Eis und Gestein. Später in der Nacht erscheint auch Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. Sein gewaltiger Sturm ist so groß, dass darin fast zwei Erdkugeln Platz hätten!

Das Wintersechseck und Sirius

Im Winter zeigen sich viele Sternbilder: die Zwillinge, der Fuhrmann, der Stier, der Orion und die beiden Hunde. Ihre hellsten Sterne bilden zusammen das Wintersechseck. Der hellste von allen ist Sirius – er funkelt manchmal in verschiedenen Farben und ist sogar aus „Harry Potter“ bekannt.

Orion – der Himmelsjäger

Besonders spannend ist das Sternbild Orion. Seine Schulter ziert der rote Stern Beteigeuze, sein Fußstern Rigel leuchtet bläulich. Drei Sterne in einer Reihe bilden seinen Gürtel. Direkt darunter liegt der Orionnebel (M42) – eine kosmische „Kinderstube“, in der neue Sterne und Planeten entstehen. Mit einem Fernglas kannst du ihn besonders gut sehen.

Die Plejaden – das Siebengestirn

Nicht weit entfernt funkeln die Plejaden, auch „Siebengestirn“ genannt. Sie sind ein echter Sternhaufen und sogar auf der berühmten Himmelsscheibe von Nebra zu sehen, die du im Landesmuseum für Vorgeschichte hier in Halle (Saale) bestaunen kannst.

Mit dem Siebengestirn endet unsere kleine Reise über den Winterhimmel. Wir hoffen, dass ihr Lust bekommen habt, selbst einmal die Sterne zu beobachten.

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Letzten Dienstag haben wir bei den ASTROlinos etwas ganz Besonderes gelernt: Es gibt nicht nur Planeten wie die Erde, die um unsere Sonne kreisen, sondern auch Planeten, die um andere Sterne außerhalb unseres Sonnensystems kreisen. Solche Planeten nennt man Exoplaneten.

Der allererste Exoplanet, der um einen sonnenähnlichen Stern entdeckt wurde, heißt 51 Pegasi b.

Das Bild soll den Exoplaneten 51 Pegasi b. Es ist eine künstlerische Darstellung, weil man noch kein konkretes Foto von diesem Exoplaneten machen konnte.

Er wurde 1995 von zwei Schweizer Forschern, Michel Mayor und Didier Queloz, gefunden. Der Stern, um den dieser Planet kreist, heißt Helvetios (das ist ein anderer Name für die Schweiz) und steht im Sternbild Pegasus. Das ist ein Sternbild, das wie ein geflügeltes Pferd aussieht und am Nachthimmel auf dem Rücken fliegend zu sehen ist.

Helvetios ist ungefähr 50 Lichtjahre von uns entfernt. Der Stern ist ein bisschen schwerer als unsere Sonne und leuchtet am Sternhimmel wegen seiner Entfernung so schwach, dass man ihn nur in ganz dunklen Nächten mit bloßem Auge sehen kann.

Der Planet 51 Pegasi b hat den Namen Dimidium bekommen, weil er etwa halb so schwer ist wie der große Planet Jupiter in unserem Sonnensystem. Dimidium ist ein schneller Planet: Er braucht nur 4,2 Tage, um einmal um seinen Stern zu kreisen – das ist viel schneller als die Erde, die ein ganzes Jahr für eine Runde um die Sonne braucht! Außerdem ist Dimidium seinem Stern so nah, dass es dort fast 1.000 Grad heiß wird. Deshalb nennt man solche Planeten auch „heiße Jupiter“.

Wir haben auch darüber gesprochen, was eigentlich ein Stern, ein Planet und ein Mond ist. Sterne sind riesige, leuchtende Kugeln aus Gas, wie unsere Sonne. Planeten sind Himmelskörper, die um Sterne kreisen, und Monde sind Himmelskörper, die vor allem um Planeten kreisen. In unserem Sonnensystem gibt es viele verschiedene Planeten, die sich in Größe, Aussehen und Umlaufbahnen unterscheiden.

Ein spannendes Thema war auch die habitable Zone. Das ist der Bereich um einen Stern, in dem es nicht zu heiß und nicht zu kalt ist – also genau richtig, damit Wasser flüssig bleibt und vielleicht Leben entstehen kann.

Zum Schluss haben wir uns gefragt, ob es auch Monde um Exoplaneten gibt, sogenannte Exomonde. Bis jetzt hat man noch keinen solchen Mond sicher entdeckt, aber die Suche geht weiter!

Du kannst auch selber auf Exoplaneten-Jagd gehen – die NASA hat einen Exoplaneten-Katalog dazu im Internet. Hier kannst du die Größe von Exoplaneten mit Planeten im Sonnensystem vergleichen und schauen welche Planeten in der habitablen Zone liegen und somit von erdähnlichem Leben vielleicht bewohnbar sind. Leider gibt es die Internetseite nur in englischer Sprache: https://eyes.nasa.gov/apps/exo/#/

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Am Sonntag, den 7. September, passiert etwas richtig Spannendes am Himmel: eine totale Mondfinsternis! Und das Beste daran? Der Mond geht schon verfinstert auf – kurz vor 20 Uhr. Das kann sieht ziemlich geheimnisvoll aussehen!

Was passiert da eigentlich? Bei einer Mondfinsternis stehen Sonne, Erde und Mond genau in einer Linie. Unser Mond gelangt dann in den Schatten der Erde. Aber der Mond verschwindet nicht ganz – er leuchtet rötlich, weil das Sonnenlicht durch die Erdatmosphäre in den Schatten, also hin zum Mond gebrochen wird. Da der Mond dann in einem kupferroten Farbton erscheint, wird er oftmals auch Blutmond genannt.

Wann du ihn genau sehen kannst, hängt vom Wetter ab. Wenn der Himmel klar ist und du freie Sicht zum Horizont in Richtung Osten hast, kannst du den roten Mond entdecken – vielleicht musst du ein bisschen Geduld haben, bis er sich zeigt. Die totale Mondfinsternis dauert bis kurz vor 22 Uhr. Danach wird der Mond langsam wieder heller, und später am Abend siehst du dann einen ganz normalen Vollmond am Himmel.

Unsere ASTROlinos haben zur Mondfinsternis eine kleine Info-Tonspur aufgenommen und weiter unten kommen Bilder zum Thema.

So könnte der verfinsterte Mond am Himmel aussehen. (Foto: Renate Voigt)
Eine totale Mondfinsternis entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond genau in einer Linie stehen und der Mond so in den Kernschatten der Erde gelangt.


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Noch ist Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems, am Abendhimmel in Richtung Westen zu sehen. Bereits mit einem kleinen Fernrohr kann man auf und um den Jupiter tolle Entdeckungen machen. Die ASTROlinos haben sich mit diesem spannenden Planeten beschäftigt und sogar ein kleines Modell von Jupiter und seinen Monden gebastelt.

Ein kleines Modell vom Jupiter und seinen vier größten Monden. Mit dieser Bastelarbeit ist es möglich, die Bewegungen der Monde um den Jupiter nachvollziehen zukönnen.

Informationen zum Jupiter:

Jupiter ist ein Gasplanet und besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium. Er besitzt keine feste Oberfläche, weshalb eine Landung dort nicht möglich ist. Ein hervorstechendes Merkmal Jupiters ist der „Große Rote Fleck“, ein gigantischer Wirbelsturm, der seit Jahrhunderten tobt und in den die Erde zweimal hineinpassen würde.
Bei genauer Betrachtung sind Wolkenbänder sichtbar, die sich um den Planeten ziehen. Diese entstehen durch starke Stürme und schnelle Winde. Jupiter verfügt über zahlreiche Monde, von denen mehr als 90 bekannt sind. Die vier größten Monde sind Europa, Ganymed, Io und Callisto. Jeder dieser Monde weist einzigartige Eigenschaften auf: Europa hat eine eisige Oberfläche und möglicherweise einen darunter liegenden Ozean. Ganymed ist der größte Mond des Sonnensystems und größer als der Planet Merkur. Io zeichnet sich durch seine zahlreichen aktiven Vulkane aus, während Callisto mit Kratern übersät ist und wie eine verformte Murmel wirkt.

Jupiter stellt einen faszinierenden und riesigen Planeten dar, dessen Geheimnisse weiterhin erforscht werden sollten. Zukünftige Entdeckungen könnten weitere interessante Erkenntnisse liefern.

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Bei unserem letzten Treffen mit unserer Astronomie-Kindergruppe, den ASTROlinos, standen der zunehmende Mond und der Planet Venus im Mittelpunkt unserer Beobachtungen. Mit Hilfe von Teleskopen hatten wir die Gelegenheit, die zahlreichen Krater auf dem Mond in ihrer ganzen Pracht zu betrachten. Besonders an der Licht- und Schattengrenze wirkten die Krater und Mondgebirge sehr plastisch und beeindruckend.

Während die Venus ohne Fernglas oder Fernrohr nur als sehr hell leuchtender Punkt am Himmel erscheint, konnten wir sie durch ein Fernrohr als Halbvenus erkennen. Die Kinder waren erstaunt, wie nah und deutlich der Planet durch das Fernrohr zu sehen war. Manchmal wurde die Venus sogar mit dem Halbmond verwechselt, doch es fehlten die charakteristischen Krater, die den Unterschied klarmachten.

Unsere ASTROlinos lernten nicht nur die Himmelskörper kennen, sondern konnten sich auch an der Bedienung der Fernrohre versuchen. Es war schön, dass wir an diesem Nachmittag nach langer Zeit wieder einmal klaren Himmel hatten. Auch wenn es sehr kalt gewesen ist und die ASTROlinos Geduld mitbringen mussten, bis die Teleskope auf die entsprechenden Himmelsobjekte eingestellt waren, war es ein unvergesslicher Abend für alle.

Wir freuen uns schon auf unser nächstes Treffen und auf viele weitere spannende Beobachtungen am Nachthimmel!

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In der Jahreszeit Herbst ist viel los am Sternhimmel. So ist in den frühen Abendstunden schon der Planet Saturn in Richtung Süden zu sehen. Später am Abend kommt noch Jupiter dazu. Jupiter ist auch ein Planet und er ist sogar der größte Planet in unserem Sonnensystem. Er ist momentan das hellste Himmelsobjekt, wenn nicht gerade der Mond am Himmel steht. Wenn du richtig lange aufbleibst, siehst du auch noch einen dritten Planeten, nämlich den Mars.  Er erscheint am Himmel rötlich. Außer den Planeten stehen viele helle Sterne am Himmel. Dazu zählen die Sterne des Großen Wagens oder des Himmels-W. Das sind auffällige Sternfiguren, welche das gesamte Jahr über zu sehen sind. Es gibt aber auch welche, die nur im Herbst am Abendhimmel stehen. Dazu zählen zum Beispiel das geflügelte Pferd Pegasus oder die Prinzessin Andromeda. Unsere ASTROlinos haben viele wichtige Planeten und Sternbilder auf einem Poster zusammengestellt. Außerdem sind noch der Komet und Polarlichter auf dem Poster angebracht. Diese Himmelsereignisse waren nämlich vor einigen Tagen zu sehen.

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