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FREITAG, 4. März 2016, 17 Uhr

Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem. Seinen Namen verdankt er den Römern und Griechen, die ihn nach ihrem höchsten Gott benannten: Zeus – römisch Jupiter. Der Planetenriese hat sich diesen Namen wohlverdient und ist im März besonders gut zu sehen. Sofern die Sonne untergegangen ist, erstrahlt der Planet die gesamte Nacht am Himmel. Dabei steht er so hoch, dass er bequem zu sehen ist und durch seine große Helligkeit fällt er jedem Kind auf. Wir werfen einen Blick auf den Sternhimmel und werden zeigen, wie man Jupiter zwischen den Sternen finden kann.

Auch wenn wir  Jupiter bereits von der Erde aus mit einem kleinen Fernrohr gut beobachten können, kennen wir noch immer nicht alle Geheimnisse des Gasgiganten. Aus diesem Grund, wird am 4. Juli dieses Jahres die Raumsonde „Juno“ den Planeten ganz genau untersuchen. Dabei werden vor allem sein Magnetfeld und seine dicke Gashülle, die Jupiteratmosphäre, erforscht.

In der SternFrageZeit für Alle stellen wir den Jupiter genauer vor, zeigen wie man ihn gut beobachten kann und welche Missionsziele die Raumsonde Juno verfolgt.

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FREITAG, 5. Februar 2016, 17 Uhr

Jedes Jahr haben wir Geburtstag, wir feiern Ostern und Weihnachten. Aber woher wissen wir, wann wieder ein Jahr um ist? Jahre, Monate, Tage, Stunden und Sekunden – der Mensch hat sich ein komplexes Zeitsystem überlegt. Aber was ist eigentlich Zeit und wie wird sie gemessen?  Gilt überall dieselbe Zeit und warum brauchen wir manchmal mehr Zeit, zum Beispiel in einem Schaltjahr? Das sind knifflige Fragen, mit denen sich die ASTROlinos beschäftigen. Dabei werfen die Kinder auch einen Blick auf unsere Erde und die Sonne aus der Weltraumperspektive.

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Auch in diesem Jahr sind die ASTROlinos wieder auf der halleschen Kidsmesse dabei und präsentieren unsere AG gemeinsam mit Mitstreitern der Gesellschaft für astronomische Bildung e. V.

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Wir starten unsere SternFragZeit-Reihe 2016 mit Außerirdischen und Robotern. Sehen die Aliens da draußen wie auf der Kinoleinwand aus und könnten wir so harmonisch mit ihnen zusammenleben wie es die Star Wars-Filme zeigen? Wir schauen, wo es außerhalb der Erde noch Leben geben kann, auf welche Himmelskörper der Mensch reisen kann und in welche lebensfeindlichen Welten wir lieber Roboter entsenden. Ein Exemplar der Spezies Roboter konnten wir für unsere Veranstaltung gewinnen – zusammen werden wir erkunden welche Anforderungen der Mensch an die heutige Technik stellt. Für alle Star Wars-Fans gehen wir natürlich noch auf die Suche nach Himmelsphänomenen, die den Machern der Filme als Vorlage dienten.

Die SternFrageZeit ist eine interaktive Liveveranstaltung für Kinder ab 6 Jahre und ihre Familien bei der die ASTROlinos Fragen zu einem Stern- und Raumfahrtthema beantworten. Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag, den 08. Januar von 17-18 Uhr im Großen Hörsaal der Geowissenschaften am Von-Seckendorff-Platz 3 in Halle (Saale) statt.

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Im Jahr 2016 lohnt es sich auch über Halle zum Himmel zu schauen. Der Planet Jupiter steht dieses Jahr im Fokus und ein seltenes Phänomen, eine „Miniatur-Sonnenfinsternis“, wartet auf uns.

Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems, wird im März die ganze Nacht hindurch sichtbar sein. Der Planet wird oftmals mit einem sehr hellen Stern verwechselt, kann aber durch sein ruhiges Licht von den umgebenen Sternen unterschieden werden. Zudem bekommt der Planet am 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, Besuch von der NASA‑Raumsonde Juno. Die Raumsonde soll aus einer Umlaufbahn wichtige Erkenntnisse über den Gasplaneten gewinnen und vor allem seine Atmosphäre sowie sein Magnetfeld untersuchen.

Auch die Planeten Venus, Saturn und der rötlich erscheinende Mars sind im ersten Quartal des Jahres mit bloßem Auge sichtbar. Am 9. Januar kommt es in den frühen Morgenstunden zu einer engen Begegnung zwischen Venus und Saturn. Während die Venus ab Mitte März nicht mehr beobachtet werden kann, verschieben sich die Sichtbarkeiten von Mars und Saturn im Laufe des Jahres in die Abendstunden. Der Ringplanet Saturn erreicht seine beste Sichtbarkeit im Juni, leider in der Zeit der kurzen Nächte. Den Planeten Venus sehen wir erst ab August als „Abendstern“ wieder, im Dezember wird dieser helle Planet einen ansehnlichen „Weihnachtsstern“ abgeben.

Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr der Durchgang des Planeten Merkur vor der Sonne. Am 9. Mai kann dieses als Merkurtransit bezeichnete Himmelsphänomen nur durch Beobachtungsinstrumente mit entsprechendem Sonnenschutz in den Nachmittagsstunden beobachtet werden. Die Gesellschaft für astronomische Bildung plant zu diesem Ereignis eine öffentliche Beobachtung.

Sagenhafter Adventskalender

Advent, Advent, ein Sternlein brennt…

Die Gesellschaft für astronomische Bildung Halle hat 24 tolle Astro-Türchen, die auf euch warten!

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Vielen Dank an die Macher – Keks, Hiks, Yaz und Mits

Die ASTROlinos haben am CHEOPS-Malwettbewerb der ESA teilgenommen. Dabei ist mit CHEOPS nicht der 4500 Jahre alte Pharao gemeint, sondern ein Forschungssatellit, der dessen Name teilt und an dem zurzeit in der Schweiz gearbeitet wird. Voraussichtlich 2017 soll dieser Satellit mit 3000 Kinderzeichnungen ins All starten. Dabei wird CHEOPS mit seinem Teleskop die Planten ferner Sterne etwas genauer unter die Lupe nehmen. Bisher konnte die Existenz von fast 2000 Exoplaneten bestätigt werden – da kann man schon einmal seine Phantasie spielen lassen, was es in diesen unerforschten Welten alles zu entdecken gibt. Unsere Miniforscher haben sich jedenfalls von den fernen Welten inspirieren lassen und fleißig gezeichnet. Drückt die Daumen, dass unsere Zeichnungen auf die zwei Metallplatten eingraviert werden, die mit dem Satelliten in die Erdumlaufbahn starten!

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Den ASTROlinos hat es sichtlich Spaß gemacht, unter einem Planetariumshimmel einmal wieder die Sterne zu genießen. Der Leiter des Dessauer Planetariums mit Sternwarte Michael Teichert und sein Team bereiteten den ASTROlinos einen herzlichen Empfang und haben den kleinen und großen Kids ein tolles Programm geboten. Mit dem Sternenprojektor um die Welt reisen, um sich die Sterne auch einmal über Südafrika anzuschauen, hat auch die Eltern beeindruckt.

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Das Planetarium und ASTROlino-Domizil auf der Peißnitz wurde nach dem verheerenden Hochwasser 2013 geschlossen und ein neues Planetarium befindet sich noch in der Planungsphase. In der Zwischenzeit besuchen die ASTROlinos andere Planetarien in Deutschland. Nach Merseburg und Schkeuditz erhielten die ASTROlinos auch eine herzliche Einladung aus Dessau. Am Freitag, den 30. Oktober geht es also los zur astronomischen Station mit Sternwarte und Planetarium des Gymnasiums „Walter Gropius“ . Wir freuen uns darauf und vorab schon einmal herzlichen Dank an die Gastgeber!

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Zur letzten SternFrageZeit für ALLE gingen die ASTROlinos der Frage nach: „Wie kalt ist es im Weltraum?“ Dabei haben sie erfahren, dass es an verschiedenen Orten im All unterschiedlich kalt oder heiß ist. In der Sonne herrschen Temperaturen von vielen Millionen Grad, beim Pluto sind es weniger als -200 Grad. Die ASTROlinos haben auch besprochen, dass die Temperatur auf die Bewegung kleinster Teilchen zurückgeht und dass es bisher keinen bekannten Ort um Universum gibt, wo der absolute Nullpunkt von -273,15 Grad Celsius beziehungsweise Null Kelvin gemessen werden konnte.

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Die ASTROlinos haben im Experiment auch getestet, dass der menschliche Körper nur Temperaturänderungen feststellen kann.