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Die Nachtseite der Erde wurde schon mehrfach von Raumsonden fotografiert. Deutlich sind auf dem Foto von Europa die hell erleuchteten Städte zu sehen. Was auf dem ersten Blick recht schön aussieht, zeigt aber, wieviel künstliches Licht die Menschen heute aussenden und wie sie somit die Nächte erheblich aufhellen. In der heutigen Zeit ist es sehr schwierig noch Orte auf der Erde zu finden, von wo aus man noch einen richtig dunklen Sternhimmel bestaunen kann.

Der Wintersternhimmel ist reich an Sternen und hellen Sternbildern. Die hellsten Sterne der sechs Sternbilder Fuhrmann, Zwillinge, kleiner und großer Hund, Orion und Stier spannen ein großes Sechseck am Himmel auf.

8. Türchen – Vollmond

Heute lässt sich zum letzten Mal in diesem Jahr der Vollmond bestaunen. Mit bloßem Auge lassen sich auf dem Mond Krater und Meere aus erkalteter Lava erkennen. Sie laden dazu ein, Figuren und Gesichter zu suchen. Schon früh am Morgen, kurz nach 6 Uhr, verdeckt der Mond den Planeten Mars für etwa ein Stunde.

Der Sternhaufen der Plejaden ist im Winter besonders gut zu sehen. Die Sterne sind mit einem alter von etwa 100 Millionen Jahren sehr jung. Ihr Leuchten ist daher leicht bläulich. Schon die Menschen der Bronzezeit schienen diesen besonderen Sternhaufen zu beobachten. Er ist auf der Himmelscheibe von Nebra abgebildet.

Die Internationale Raumstation (ISS) umrundet alle 90 Minuten die Erde. Sie ist der Ort, an dem sich Menschen am weitesten von der Erde entfernen können. Zum Nikolaustag könnt ihr bei klarem Himmel die ISS kurz nach 17:00 Uhr für knapp sechs Minuten am Himmel sehen.

Der Große Hund ist ein Sternbild im Wintersechseck. Sein hellster Stern liegt in der Hundebrust und heißt Sirius. Sirius ist nicht nur der hellste Stern am Winterhimmel, sondern der hellste Stern, den man von der Erde aus betrachten kann.

Die NASA-Mission Artemis I startete am 16. November 2022. Nach über 50 Jahren soll die Mission die Landung von Menschen auf dem Mond vorbereiten. An Bord befindet sich dazu ein Experiment, das die Raumfahrenden vor gefährlicher Weltraumstrahlung schützen soll – entwickelt hier in Deutschland vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Die ASTROlinos wünschen einen schönen 2. Advent!

3. Türchen – Saturn

Zurzeit ist der Planet Saturn als heller Punkt mit bloßem Auge am Abendhimmel zu sehen. Schaut man nach Einbruch der Dämmerung nach Süden, so ist er einer der ersten hellen Punkte, die am Himmel erscheinen. Mit einem kleinen Fernrohr kann bereits das spektakuläre Ringsystem des Saturns erkennen.

Wenn man abends zum Himmel schaut, ist dort einiges los. Zwischen den stillstehenden Sternen fliegen blinkende Flugzeuge und nicht-blinkende Satelliten. Da Satelliten nicht selber leuchten, kann man sie besonders gut bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang beobachten. Das Sonnenlicht erreicht dann noch den hoch oben fliegenden Satelliten, der das Licht dann wiederum zur Erde wirft.

ASTROlinos – SternGuckerZeit

Heute um 17 Uhr ist wieder SternGuckerZeit! Besucht uns im Krokoseum und erfahrt mehr über die Highlights am weihnachtlich-winterlichen Sternhimmel!

Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem. Er ist am Abendhimmel mit bloßem Auge als heller Punkt zu sehen. Heute Abend steht Jupiter dicht beim Mond und lässt sich dadurch besonders gut finden. Mit einem kleinen Teleskop kann man die vier Galileischen Monde, die sich um den Jupiter bewegen, beobachten.