Feeds:
Beiträge
Kommentare

Die von uns aus gesehene linke Schulter des Orion oder das Auge des Stiers werden durch Sterne gekennzeichnet, die auffallend orange bis rot leuchten. Es sind rote Riesen, also Sterne, die schon sehr alt und mittlerweile viel größer als unsere Sonne sind.

Das James Webb Space Telescope der NASA untersucht Phänomene im Weltraum. Dabei schaut es sich nicht nur die für unsere Augen sichtbaren Dinge an. Es ist mit Sensoren für Wärmestrahlung ausgerüstet. Dadurch lassen sich oft mehr Details erkennen oder Objekte, die hinter Sichtbarem verborgen liegen.

11. Türchen – Mars

Unser Nachbarplanet Mars ist etwa halb so groß wie unsere Erde. Sein eisenhaltiger roter Wüstensand gibt ihm seine charakteristische Farbe. Auch am Abendhimmel kann man Mars durch seine rötliche Farbe gut von den anderen Planeten unterscheiden.

Die Nachtseite der Erde wurde schon mehrfach von Raumsonden fotografiert. Deutlich sind auf dem Foto von Europa die hell erleuchteten Städte zu sehen. Was auf dem ersten Blick recht schön aussieht, zeigt aber, wieviel künstliches Licht die Menschen heute aussenden und wie sie somit die Nächte erheblich aufhellen. In der heutigen Zeit ist es sehr schwierig noch Orte auf der Erde zu finden, von wo aus man noch einen richtig dunklen Sternhimmel bestaunen kann.

Der Wintersternhimmel ist reich an Sternen und hellen Sternbildern. Die hellsten Sterne der sechs Sternbilder Fuhrmann, Zwillinge, kleiner und großer Hund, Orion und Stier spannen ein großes Sechseck am Himmel auf.

8. Türchen – Vollmond

Heute lässt sich zum letzten Mal in diesem Jahr der Vollmond bestaunen. Mit bloßem Auge lassen sich auf dem Mond Krater und Meere aus erkalteter Lava erkennen. Sie laden dazu ein, Figuren und Gesichter zu suchen. Schon früh am Morgen, kurz nach 6 Uhr, verdeckt der Mond den Planeten Mars für etwa ein Stunde.

Der Sternhaufen der Plejaden ist im Winter besonders gut zu sehen. Die Sterne sind mit einem alter von etwa 100 Millionen Jahren sehr jung. Ihr Leuchten ist daher leicht bläulich. Schon die Menschen der Bronzezeit schienen diesen besonderen Sternhaufen zu beobachten. Er ist auf der Himmelscheibe von Nebra abgebildet.

Die Internationale Raumstation (ISS) umrundet alle 90 Minuten die Erde. Sie ist der Ort, an dem sich Menschen am weitesten von der Erde entfernen können. Zum Nikolaustag könnt ihr bei klarem Himmel die ISS kurz nach 17:00 Uhr für knapp sechs Minuten am Himmel sehen.

Der Große Hund ist ein Sternbild im Wintersechseck. Sein hellster Stern liegt in der Hundebrust und heißt Sirius. Sirius ist nicht nur der hellste Stern am Winterhimmel, sondern der hellste Stern, den man von der Erde aus betrachten kann.

Die NASA-Mission Artemis I startete am 16. November 2022. Nach über 50 Jahren soll die Mission die Landung von Menschen auf dem Mond vorbereiten. An Bord befindet sich dazu ein Experiment, das die Raumfahrenden vor gefährlicher Weltraumstrahlung schützen soll – entwickelt hier in Deutschland vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Die ASTROlinos wünschen einen schönen 2. Advent!