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Bereits vor einigen Tagen ist das neue James-Webb-Teleskop an seinem Parkplatz, 1,5 Millionen Kilometer entfernt von der Erde, angekommen. Bisher ist alles gut gegangen – was gar nicht so einfach war! Schließlich musste sich das Teleskop in einer Abfolge von ganz vielen riskanten Prozessen entfalten. Allein der Hitzeschild hat die Größe eines Tennisplatzes und der Durchmesser des Primärspiegels beträgt 6,50 Meter. Auch das Gewicht kann sich sehen lassen: So wiegt das Teleskop ungefähr so viel wie ein großer Elefant. Im Vergleich zur gesamten Rakete, welche das James-Webb-Teleskop ins All gebracht, ist dies allerdings gar nicht so viel. Die ersten Aufnahmen sollen mit dem Weltraumteleskop im Sommer gemacht werden.

Am vergangenen ersten Weihnachtsfeiertag ist ein besonderes Teleskop ins All gestartet. Es heißt James-Webb-Weltraumteleskop und ist der Nachfolger wichtiger und bekannter Weltraumteleskope wie „Hubble“ und „Spitzer“. Das Weltraumteleskop soll große Aufgaben bewältigen. So soll das neue Superauge im All weiter und tiefer in den Weltraum blicken, als es bisher möglich war. Der Blick zurück zum Urknall und die Erkundung ferner Planetensysteme stehen auf dem Programm.

In der SternGuckerZeit schauen wir uns das James-Webb-Weltraumteleskop genauer an. Natürlich gibt es zudem viele ASTROlino-Sterngucker-Tipps und es werden alle Kinderfragen zum Weltraum beantwortet.

Die „SternGuckerZeit für Alle“ findet am 7. Januar 2022 um 17 Uhr ONLINE über das Krokoseum statt.

Bitte meldet Euch an über: krokoseum@francke-halle.de

Mit dem Mondkalender 2022 weißt Du immer, welche Mondphase aktuell am Himmel zu sehen ist. Außerdem zeigt der Mondkalender an, an welchen Tagen im Jahr 2022 Finsternisse zu beobachten sind.

Ab November 2021 wird Matthias Maurer für ein halbes Jahr auf der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. Welche Aufgaben stehen dem Astronauten bevor? Wie wird man auf die Schwerelosigkeit im Weltall vorbereitet und was macht man bei einem Außenbordeinsatz? Wir beantworten euch eure Fragen rund um Menschen im Weltraum.

Besucht uns am Freitag, den 1. Oktober um 17 Uhr zur ASTROlino – SternGuckerZeit im Krokoseum.

Blick auf Saturn und Jupiter

Nach den langen Sommertagen, wird es wieder zeitiger dunkel. Eine gute Gelegenheit in die Sterne zu schauen. Auch zwei auffallend helle Planten kann man entdecken. Wir nehmen Saturn und Jupiter mit euch ganz genau unter die Lupe – oder besser ins Fernrohr!

Wann und wo? Am 10. September um 17 Uhr in der SternGuckerZeit im Krokoseum der Franckeschen Stiftungen.

Wenn man an einem sehr dunklen Ort nachts den Sternhimmel beobachtet, kann man sie das ganze Jahr über sehen – Sternschnuppen – im Moment sind es besonders viele!

Ein heller Streifen schießt über den Himmel, manchmal sieht man ihn bloß aus dem Augenwinkel. Überall am Himmel können sie plötzlich aufblitzen. Und so plötzlich, wie sie auftauchen, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Die wunderschönen Leuchterscheinungen werden auch Meteore genannt und entstehen durch kleine Sandkörnchen und Staubteilchen aus dem All, die unsere Erde auf ihrer Reise einsammelt. Da die Erde im All sehr schnell unterwegs ist, treffen die Sandkörnchen mit einem hohen Tempo auf die Lufthülle der Erde, so schnell, dass sie eine Leuchtspur in der Luft hinterlassen. Die können wir sehen – nur für einen kurzen Moment – gerade genug Zeit, um an einen kleinen Wunsch zu denken.

Wer es verpasst hat sich etwas zu wünschen, wartet einfach auf die nächste Sternschnuppe. Du brauchst dir auch keine Sorgen machen, dass die Sternschnuppen irgendwann ausgehen. Der Vorrat an Sandkörnchen im All ist schier unermesslich – so leer, wie wir uns den Weltraum manchmal vorstellen, ist er gar nicht.

Besonders viele Sandkörnchen findet man dort, wo Kometen vorbeigeflogen sind. Werden Kometen von der Sonne erwärmt, lösen sich von ihrer Oberfläche Gas, Staub und jede Menge neuer Sandkörnchen. Auf ihrem Weg durchs Sonnensystem hinterlassen Kometen richtige Sandkörnchen-Straßen.

Jetzt gerade durchquert unsere Erde eine dieser Straßen. Der Komet 109P/Swift-Tuttle hat sie dort hinterlassen. Dadurch bekommen wir mehr Sternschnuppen zu sehen als gewöhnlich. Die Sternschnuppen, die man zurzeit beobachten kann, werden auch Perseiden genannt, da es von der Erde so aussieht, als kämen sie aus der Richtung des Sternbilds Perseus geflogen.

Die meisten Sternschnuppen sind voraussichtlich in der Nacht vom 12. auf den 13. August zu sehen. Aber auch an den anderen Tagen lohnt sich der Blick zum Himmel. Dabei ist es nicht nötig, in eine bestimmte Richtung oder gar durch ein Fernrohr zu schauen. Einfacher ist es, den gesamten Himmel von einer gemütlichen Picknickdecke aus im Blick zu haben.

Wir wünschen allen Kindern und Familien Sternschnuppen-reiche Nächte!

 

 

Blitzschnell flitzen die Sternschnuppen über den Himmel und manchmal ist man sich gar nicht sicher, ob man wirklich eine gesehen hat. Die lauen Sommerabende laden ein, wieder nach Sternschnuppen Ausschau zu halten. Wie könnt ihr dieses Phänomen am besten beobachten? Was gibt es am Sommersternhimmel noch zu entdecken? Und was haben Kometen mit all dem zu tun? Das wollen wir uns in der SternGuckerZeit am 6. August um 17 Uhr im Krokoseum der Franckeschen Stiftungen gemeinsam anschauen.

Am Donnerstag, den 10. Juni 2021, kann man nach sechs Jahren über Halle und ganz Deutschland wieder eine Sonnenfinsternis erleben. Dabei wird die Sonne teilweise vom Mond verdunkelt werden.

Sonnenfinsternisse sind sehr seltene Phänomene. Das liegt daran, dass nicht bei jedem monatlichen Neumond der Mond direkt zwischen Erde und Sonne steht. Die Mondbahn ist leicht geneigt und unser treuer Begleiter zieht meistens oberhalb oder unterhalb der Sonne hindurch. Der Mondschatten verpasst so meist die Erde.

Zudem ist der Mondschatten recht klein. Der Kernschatten bei einer totalen Sonnenfinsternis wird nicht breiter als 200 km im Durchmesser. Je weiter der Mond dann noch von der Erde entfernt ist, desto kleiner wird sein Schatten auf der Erde. Manchmal erreicht der Kernschatten die Erde dann gar nicht mehr und der Mond schafft es nicht, die Sonne komplett zu bedecken. Es bleibt dann ein leuchtender Ring um den Mondschatten – eine ringförmige Sonnenfinsternis entsteht. So auch am 10. Juni 2021. Die ringförmige Sonnenfinsternis wird beispielsweise im hohen Norden von Grönland aus zu sehen sein.

Über Halle hingegen wird der Feuerring nicht sichtbar sein und die Sonne nur „angeknabbert“ werden, so dass das Ereignis ohne Hilfsmittel hier nicht wahrnehmbar sein wird.

Wer geeignete Beobachtungsmittel, wie eine Sonnensichtbrille hat oder sich eine kleine Lochkamera selber baut, kann die teilweise Sonnenfinsternis zwischen 11:34 und 13.37 Uhr über Halle beobachten. Die maximale Bedeckung von 12% wird gegen 12:34 Uhr erreicht werden.

Die Sonne darf nur mit geeignetem Schutz beobachtet werden. Andernfalls drohen Augenschäden, in extremen Fällen kann es zur Erblindung kommen.

Wer keine Hilfsmittel zur Verfügung hat oder einen wolkenbedekten Himmel, kann das Ereignis auch live im Internet verfolgen.

Mitglieder der Gesellschaft für astronomische Bildung in Halle beobachten die Sonnenfinsternis mit ihren Sonnenteleskopen und übertragen die Bilder für uns im Internet. Der Blick durch die Teleskope ist am Donnerstag zur Sonnenfinsternis frei:

Schaue durch Sonnenteleskop 1.

Oder wirf einen Blick durch Sonnenteleskop 2.

Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien streamt das Ereignis ab 11:15 Uhr mit Bildern aus 17 beteiligten Planetarien, Sternwarten und Science Centern live auf dem Youtube-Kanal der Stiftung Planetarium Berlin. Neben kommentierten Livebildern der Sonne aus verschiedenen Regionen Deutschlands und der Schweiz erwartet die Zuschauer Wissenswertes, Bilder und Animationen rund um die Sonnenfinsternis, virtuelle Flüge zur Sonne und Tipps und Tricks zur sicheren Sonnenbeobachtung.  Außerdem wird es interaktiv: Experten von Hochschulen und Instituten in Berlin, Freiburg, Göttingen und Potsdam antworten live auf Fragen der Zuschauer, die per Chat gestellt werden können.

Hier kommt ihr zum Livestream.

Am Freitag, den 4. Juni um 17 Uhr laden wir zur SternGuckerZeit Online ein. Schaut zusammen mit den ASTROlinos und dem Krokoseum, was es mit der kommenden Sonnenfinsternis über Halle auf sich hat. Lange mussten wir warten! Vor sechs Jahren ereignete sich zuletzt eine teilweise Sonnfinsternis über Halle. Jetzt, am 10. Juni, werden wir erneut die Chance bekommen, dieses seltene Himmelsschauspiel zu erleben.

Seid dabei und meldet euch unter dem folgenden link an:

krokoseum@francke-halle.de

Zum Kindertag wünschen die ASTROlinos allen Kindern und Familien viel Spaß und Freude!

Wir haben für euch ein kleines Weltraum-Labyrinth gestaltet – ihr findet es hier bei unseren Arbeitsmaterialien. Versucht den Weltraumbewohnern zu helfen und zu ihren Planeten zurückzufinden😉