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Die Erde kippelt!

Beim letzten ASTROlino-Treffen haben nun auch die jüngsten ASTROlinos gelernt, dass sich die Erde um sich selber und um die Sonne bewegt. Für die größeren ASTROlinos war es eine gute Wiederholung, einmal wieder den Blick auf den Erdglobus zu richten. Sie berechneten aus der Tageslänge und dem Erdumfang schnell die Rotationsgeschwindigkeit unseres Planeten am Äquator, während die Kleinen über die Entstehung von Tag und Nacht philosophierten. Einen kurzen Notizzettel zum Thema „Die Bewegung der Erde“ gibt es weiter unten. Auch ein Arbeitsblatt ist entstanden. Die letzte Aufgabe ist kniffelig, denn sie weist  auf weitere Bewegungen hin, welche die Erde im Laufe der Zeit so ausübt. Darum geht es beim nächsten ASTROlino-Treffen, wenn es heißt: „Die Erde kippelt!“

Warum bewegt sich die Erde um die Sonne und wie entstehen Tag und Nacht? Das sind Fragen, denen wir zum Jahresbeginn nachgehen möchten. Für unsere jungen ASTROlinos geschieht dies auf spielerische Art und Weise, für die Größeren ist auch etwas Denksport dabei. Der Erdglobus und Taschenlampe sind auf jeden Fall wichtige Hilfsmittel!

Diesen und nächsten Freitag treffen sich die ASTROlinos um 17 Uhr auf dem großen Parkplatz am von-Seckendorff-Platz 3. Hier befindet sich ein Teil der halleschen Martin-Luther-Uni, nämlich zum Beispiel die Gebäude der Geowissenschaften.

 

Der Sternenprojektor im Planetarium Halle

Es war die erste ASTROlino-Veranstaltung im Jahr 2012 und große und kleine Besucher sowie die Presse waren dabei, um mehr über die Sterne am Winterhimmel zu erfahren. Nach den Planeten Venus und Jupiter wurden auch der Mond und einige Wintersternbilder präsentiert. Allen voran natürlich ORION, der große Himmelsjäger. Über die Ferienzeit haben die anwesenden ASTROlinos nichts verlernt und nannten viele helle Sterne gekonnt beim Namen. Ein großes Lob, insbesondere an Paul 1 und Paul 2, Theo und Carl!
Der „Weihnachtsstern“ in Verbindung mit den Drei Heiligen Königen war genauso ein wichtiges Thema wie Alfred Wegener und die Plattentektonik. Die Präsentation der damaligen Theorie, dass die Erdoberfläche aus tektonischen Platten besteht und sich diese bewegen feiert heute ihren 100. Geburtstag.

Mit einer großen Weihnachtsplätzchenbäckerei haben sich die Astrolinos für dieses Jahr in die Weihnachtsferien verabschiedet. Sie fiebern nun dem Weihnachtsfest und dem Start ins neue Jahr 2012 entgegegen. Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2011 mit vielen tollen Aktionen, Vorträgen und einer Exkursion. Die Artikel in unserem BLOG berichten davon. Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns sehr herzlich bei allen Unterstützern unserer ASTROlino-Veranstaltungen bedanken. Das sind vor allem die Betreuer, die Eltern und Gäste.


Wie bereits im vergangenen Jahr möchten die ASTROlinos auch weiterhin ihr Sternenwissen an alle interessierten Kinder weitergeben. Denn die Astronomie hat auch im neuen Jahr viel zu bieten. Es lohnt sich über zahllose neue Entdeckungen und fantastische Beobachtungen zu berichten. Wir starten bereits am 6. Januar um 17 Uhr, also zu den Heiligen Drei Königen, unser neues ASTROlino-Jahr 2012 mit einer „Sternguckerzeit für ALLE“. Insbesondere junge Sterngucker sind dazu eingeladen.

Mit den besten Wünschen und Grüßes für ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

Das ASTROlino-Team

Beim letzten ASTROlinotreffen stand wieder ein Vortrag auf dem Plan. Herr Ralf Brohmer interessiert sich sehr für die kleinsten Teilchen im Universum und bot den ASTROlinos zu diesem Thema einen tollen Vortrag.
Herr Brohmer begann seinen Vortrag mit der Frage “ Kann man ein Stück Kohle unendlich klein schneiden?“ Die Antwort auf diese Frage ließ nicht lange auf sich warten. Kann man nicht, es gibt Teilchen, die winzig klein sind und nicht weiter teilbar sind: Die Atome. Allerdings weiß man heute, dass selbst die Atome aus noch kleineren Teilchen bestehen, nämlich den Elektronen, Protonen und Neutronen. Ihre Anzahl bestimmt letztlich die Elemente, aus denen alles besteht. Auch wir selber und wohl bekannte Stoffe, wie Diamant, Kupfer und vieles mehr.
Das Thema kam bei den ASTROlinos gut an, letztlich stellten sie viele interessante Fragen. Herr Brohmer wusste prompt zu antworten und gestaltete seinen Vortrag interaktiv, indem er sogar einige Elemente wie Blei, Eisen oder auch Kupfer dabei hatte und zum Anfassen herumreichte.
Als Dankeschön erhielt auch Herr Brohmer unser ASTROlino-Buch, worüber er sich sehr freute.

… das empfanden mindestens unsere Gäste bei der vergangenen Sternguckerzeit unserer ASTROlinos im Planetarium Halle. Die ASTROlinos erklärten kleinen und großen Gästen kurzweilig den herbstlichen Sternenhimmel. Vom Pegasus über das Himmels-W bis zur Andromeda. Paul steuerte das Planetarium wieder meisterlich und ASTROlino-Betreuer Philipp zauberte Bilder vom Jupiter und der Andromedagalaxie an die gesamte Planetariumskuppel. „So nah ist die Galaxie unserer Erde in einigen Milliarden Jahren, sofern es dann unsere Erde überhaupt noch gibt“, konnten die interessierten Besucher lernen.

Das gelernte Sternenwissen konnten die Gäste und die ASTROlinos im Anschluss am richtigen Sternenhimmel vertiefen. Gegen 17.45 war es schon dunkel und sternenklar. Der Große Wagen war schnell gefunden. Auch Jupiter und natürlich der Mond machten auf sich aufmerksam. Schnell haben die ASTROlinos ihr Linoskop aufgebaut – Fabi kannte noch jedes Einzelteil – bravo! Unsere Besucher konnten ihre Handy-Kamera an das Okular unseres Fernrohres halten und tolle Mondfotos damit machen. Wir haben das natürlich auch versucht. Was dabei herausgekommen ist, sieht man auf dem Bild. Wir freuen uns bereits auf die nächste Sternguckerzeit 🙂
Vielleicht können wir ja wieder viele interessierte Sterngucker begrüßen.

Endlich ist es da! Unser Kinderbuch „ASTROlino – Sternguckerzeit“ ist fertiggestellt. Das ist für unsere ASTROlinos ein ganz besonderes Ereignis, schließlich sind es ihre Ideen, Bilder und Texte, welche im Kinderbuch zu finden sind. Begeistert blättern sie in ihrem eigenen Buch und betrachten ihre Arbeiten voller Stolz.
Es ist eine tolle Idee, ein Buch von Kindern für Kinder zu gestalten, meinen die Kinder, Eltern und sogar Fachleute. Die Youth-Bank Halle hat das Projekt dankenswerter Weise finanziell unterstützt. Dadurch konnten 40 Exemplare gedruckt werden, die schon längst vergriffen sind. Viele weitere Bücher sind gewünscht!

Wer Interesse an unserem Kinderbuch hat, kann sich melden unter: info@astrolinos.de .

Wieder durften die ASTROlinos einen ganz besonderen Gast begrüßen. Herr Professor Berg von der Leopodina hat einen Vortrag zum Thema „Wie entsteht das Neue in den Naturwissenschaften?“ gehalten und war erstaunt über das Interesse der Kinder an der Wissenschaft. Die ASTROlinos konnten lernen, wie sich die Naturwissenschaften entwickelt haben und auf welchen Fundamenten sie aufgebaut sind. Den Weg von der Beobachtung oder dem Experiment bis zur Erstellung einer Theorie konnten die ASTROlinos aufmerksam verfolgen.

Eine Sternschnuppe am Nachthimmel | aufgenommen von Gunter Helmer

Im August heißt es wieder „Schnuppen gucken“. Seit Ende Juli sind bereits die ersten Sternschnuppen des Perseiden-Schauers zu sehen. In den Nächten zwischen dem 11. und 13. August werden die meisten Sternschnuppen erwartet. Ihren Namen haben die Perseiden übrigens vom Sternbild Perseus. Wenn man nachts geduldig zum Himmel schaut und viele Schnuppen erwischt, dann scheint es so, als würden sie alle ihren Ursprung im Perseus haben. Fährst Du im Auto mit Deinen Eltern durch ein Schneegestöber, kannst Du diesen Effekt besonders gut nachvollziehen.
Sternschnuppen sind Leuchterscheinungen, die von kleinen Staubkörner verursacht werden. Die Staubkörner stammen oft von Kometen. Das sind kosmische Staub- und Schneebälle, die in Sonnennähe anfangen zu schmelzen und ihr Material verlieren. Dann bleibt eine Staub- und Eiswolke übrig. Die Bahn unserer Erde führt uns ab und zu durch solch eine Wolke hindurch und die kleinen Körner gelangen in unsere Lufthülle. Durch ihre sehr hohen Geschwindigkeiten verglühen sie und bringen die Luft zum Leuchten. Das sehen wir als Sternschnuppe.

Siehst Du eine Sternschnuppe, dann kannst Du Dir etwas wünschen! Aber denk immer daran: Du darfst Deinen Wunsch niemandem verraten und Du musst fest daran denken. Für eine richtige Sternschnuppenbeobachtung brauchst Du kein Fernrohr, vielmehr eine Gartenliege oder Picknickdecke, warme Sachen und etwas Geduld. Leider scheint der Mond in diesem Jahr zur Sternschnuppenzeit sehr hell, sodass wahrscheinlich nur die hellsten Sternschnuppen zu sehen sein werden.

Da Ferien sind und Du sicher länger aufbleiben darfst, kannst Du mit Deinen Eltern am 12. August, ab 21 Uhr gern ins Planetarium Halle auf die Peißnitzinsel kommen. Bei gutem Wetter bietet sich dort nämlich auch die Beobachtung von anderen Himmelsobjekten mit großen Fernrohren an.

Noch genießen die ASTROlinos und Betreuer die Ferien. Am 2. September geht
es aber wieder richtig los. Pünktlich um 17 Uhr startet im Planetarium Halle die Sternguckerzeit für ALLE mit spannenden Neuigkeiten aus dem Weltall. Auch im neuen Halbjahr gibt es interessante Vorträge für die Kinder an der Uni. Eine Exkursion ist in der Planung. Was die ASTROlinos erleben, wird man dann wie gewohnt hier im BLOG lesen können.