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Fünf ASTROlinos wären gern sofort losgeflogen. In seinem Vortrag „Wann landen wir auf dem Mars?“ nahm Herr Dr. Grätz die ASTROlinos mit auf die Reise und der Mars rückte plötzlich in greifbare Nähe. Steht der Mars in optimaler Position zu unserer Erde, kann man den roten Wüstenplaneten in sieben Monaten problemlos erreichen. Für einen so langen Raumflug müsste man natürlich jede Menge Essen und Trinken einpacken und Beschäftigung gegen die Langeweile.

Nach über einem halben Jahr Reise angekommen, kann man sich dann die Beine im roten Staub einer Sahara ähnlichen Landschaft vertreten. Die karge Gegend und die kühlen Temperaturen laden allerdings nicht gerade zu einem langen Aufenthalt ein. Also schnell wieder zurück nach Hause – aber halt – die notwendige Mars-Erde-Position für den Rückflug wird erst wieder nach zwei Jahren erreicht. Zu einem Marsbesuch gehört also nicht nur Mut, sondern auch jede Menge Ausdauer!

Die Entdeckung neuer Welten ist seit jeher eine besondere Herausforderung für den Menschen, es ist eine Frage der Zeit, wann der Mensch ein Santa Maria Raumschiff  besteigen wird um zum Mars zu fliegen.

Wir wünschen den ASTROlinos einen guten Flug in die Sommerferien!

ASTROlinos sorgten im überfüllten Planetarium für den richtigen Einklang zur Langen Nacht der Wissenschaften

Da staunten die ASTROlinos nicht schlecht: In der Sternenkuppel in halles Planetarium gab es zur Langen Nacht der Wissenschaften viel weniger Plätze als Besucher. Letztlich konnten gar nicht alle interessierten Sterngucker hinein gelassen werden. Vor mehr als einhundert Gästen mussten die ASTROlinos nun ihren Auftritt meistern und die Aufregung war dem ein oder anderen ASTROlino verständlicherweise anzumerken. Dennoch beeindruckten sie das Publikum mit ihrem Sternenwissen. Nach einem schönen Sonnenuntergang mit flotter Musik  ging das Programm mit dem Großen Wagen los. Nikola, eine der jüngsten ASTROlinos, zeigte die Sternenfigur gekonnt und gab an, dass man dort auch einen Kochtopf oder eine Große Bärin sehen kann. Arnold nannte jeden hellen Stern im Großen Wagen beim Namen, eine gute Gelegenheit, auf das begehbare Sternenmodell draußen vor dem Planetarium hinzuweisen. Paul, mit 15 Jahren nun schon „Oberastrolino“, betreute die in die Jahre gekommene Planetariumstechnik meisterlich. Dann wurde es richtig dunkel in der Sternenkuppel. Oben die leuchtenden Sterne und unten die staunenden Menschen. So einen Sternenhimmel hatten sie lange nicht mehr gesehen. Jetzt legten die jungen Forscher richtig los. Tom und Tom navigierten durch die Milchstraße, bevor Enrico beeindruckende Sterne und kosmische Nebel im Sternbild Leier vorstellte. Auch Schwan und Adler wurden gezeigt. Wer gut aufgepasst hat, kennt sich nun am abendlichen Sommersternenhimmel richtig gut aus!

Ein herzliches Dankeschön und großes Lob an die ASTROlinos: Vanessa, Nikola, Arnold, Anita, Clara, Josh, TomTom, Enrico, Kristina, Theo, Gesine, Fabi, Lucas, Paul, Carl, Friedrich, Felix und Paul.

Sie haben dem Planetarium ein volles Haus beschert!

Dank auch an alle Betreuer und Eltern unserer ASTROlinos.

Die Vorbereitungen zur Langen Nacht der Wissenschaft sind im vollen Gange. Die ASTROlinos beteiligen sich am Planetarium Halle auch mit einem abwechslungsreichen und vor allem interaktiven Programm an der Wissenschaftsnacht. Neben einer Sternguckerzeit für ALLE ab 18 Uhr im großen Kuppelsaal des Planetariums wird es draußen sportlich zu gehen. Astronomisches Sackhüpfen durchs Sonnensystem und Planetenwerfen stehen ab 19 Uhr auf dem Programm. Im Brennpunkt steht dieses Mal außerdem der Großen Wagen. In einem anschaulichen Sternmodell möchten die ASTROlinos allen interessierten großen und kleinen Besuchern astronomische Entfernungen erfahrbar machen. Wie gewohnt gibt es am Planetarium auch für die Großen wieder viele interessante Aktionen und Vorführungen.

Das Programm der ASTROlinos und der Gesellschaft für astronomische Bildung e. V. erreichen Sie über den folgenden Link oder Sie klicken auf das Logo zur Langen Nacht der Wissenschaften:

http://www.wissenschaftsnacht-halle.de/de/www/programm/?o=3&ip[e.host_id]=59&

Im Rahmen der Vortragsreihe „Entdecke den Kosmos“ gaben sich Theorie und Praxis die Hand. Am vorletzten Freitag erzählte Frau Mechthild Meinike vom Planetarium Merseburg über einen wichtigen Zweig der Sternenwissenschaft, nämlich über die Archäoastronomie. Dieses Forschungsfeld bietet gerade in Mitteldeutschland – zum Beispiel durch die Funde von mehreren Kreisgrabenanlagen – viel Beschäftigung. Geschichte gehört also auch zur Astronomie genauso wie die Biologie. Herr Dr. Ihl lud die ASTROlinos ins hallesche Biologikum ein. Dort erhielten sie einen Blick in den Mikrokosmos. Durch Mikroskope konnten die ASTROlinos jene einfachen Bakterien anschauen, die schon vor Milliarden Jahren auf der Erde lebten. Sehr lebendig und lehrreich auch für die Großen gestaltete Herr Dr. Ihl unseren Exkurs. Wann sieht man schon einmal einzelne Zellen der Zwiebelhaut oder in einem Stengelquerschnitt von Mais? Die Faszination des Kosmos liegt also nicht nur im Großen und Entfernten …

Vor 50 Jahren ist das erste Mal ein Mensch in den Weltraum geflogen. Juri Gagarin startete am 12. April 1961 und läutete damit das Zeitalter der bemannten Raumfahrt ein. Herr Dr. Erdmann möchte zu diesem Thema einige interessante Dinge erzählen.

Zu dieser Veranstaltung sind ALLE an der Raumfahrt interessierten Kinder eingeladen!

Gemeinsam haben Steffen Peter und Josh Witt mit dem linoSKOP den Mond aufgenommen. Dabei ist ein gutes Foto von unserem Erdtrabanten entstanden. Damit wir uns die wichtigsten Strukturen auf dem Mond, darunter große Mondmeere (die sogenannten Maria) und große Krater gut merken können, hat ASTROlino Joshua Witt aus dem Mondfoto eine digitale Mondkarte im html-Format erstellt. Beim überfliegen der Mondformationen mit der Maus, werden die Namen sichtbar und mit einem Mausklick erhält man zusätzliche Informationen über Wikipedia.

>> Link zur Digitalen Mondkarte

http://www.astrolinos.de/inhalte/wissen/documents/htmlmoon.html

Nach der Plauderei über Sonderbare Zahlen beim ersten Vortrag vor den ASTROlinos, ging es am letzten Freitag nun über das Thema „Faszination Himmelsscheibe“.  Frau Anne Rullmann von der Arche Nebra nahm die Einladung der ASTROlinos an und präsentierte viel Wissenswertes zur Himmelsscheibe. Dabei gelang es ihr, mit anschaulichen Modellen und Bildern, die ASTROlinos zum Mitmachen zu motivieren und schnell wurde klar, dass die ASTROlinos schon echt viel zum Thema wissen.  Die Himmelscheibe wurde wohl als Kalender und wichtige Schalttafel genutzt. Sie wurde vor mehr als 3600 Jahren in vielen Arbeitsschritten aufwändig gestaltet.  Neben den praktischen Nutzen machen die gängigen Interpretationen der Symbole auf der Scheibe schnell klar: Die Menschen, welche die Himmelsscheibe nutzten, kannten sich gut aus mit dem gestirnten Himmel. Sie wussten vor 4000 Jahren besser über Lauf von Sonne und Mond besser Bescheid, als es die meisten Menschen heute können.

 

 

Es war der erste Vortrag unserer Reihe „Entdecke den Kosmos“ und begeisterte die ASTROlinos sowie einige Eltern. In gewohnt unterhaltsamer Weise plauderte der Mathematiker Dr. Erdmann über Primzahlen, vollkommene und befreundete Zahlen. Dabei bekamen nicht nur die ASTROlinos  mehr Lust auf „Mathe“. Erstaunt waren auch die großen Zuhörer, die sich den Referenten als Mathematiklehrer gewünscht hätten. Neben den vielen Zahlen gab es im Anschluss auch noch eine Zaubershow! Mit viel Geschick zeigte Herr Erdmann wie komplizierte Knoten zu lösen sind oder wie man geometrisch Osterhasen vervielfältigen kann. Eine wirklich gelungene Veranstaltung und großen Dank an Herrn Dr. Erdmann!

Am Samstag, den 26. Februar 2011, starteten die ASTROlinos bereits um 7.43 Uhr mit dem Zug nach Wolfsburg. Die Sterngucker waren neugierig auf die neue „Fulldome“- Technik, die im März des vergangenen Jahres im Wolfsburger Planetarium Einzug gehalten hat. Begleitet wurden die ASTROlinos auch von einigen großen Sternfreunden der Gesellschaft für astronomische Bildung e. V..

Groß und Klein waren fasziniert von den vielfältigen Möglichkeiten, der Wissensvermittlung und Unterhaltung, welche sie in kurzer Zeit erleben durften. Ein Flug durch ein Schwarzes Loch, die Internationale Raumstation zum Anfassen nah, Galileo Galilei als Geist und ein Unterwasserabenteuer. Der ein oder andere ASTROlino hat schnell Lust bekommen, selbst einmal die vielen computergesteuerten Funktionen des Wolfsburger Planetariums zu bedienen.

Schnell kam der Wunsch auf, auch in Halle solch ein modernes Planetarium besuchen zu können.

… das sind die Fragen, mit denen sich die ASTROlinos zur Zeit beschäftigen. Dabei schauen sich die ASTROlinos die Planeten und Monde unseres Sonnensystems genau an und überlegen, wo Leben am wahrscheinlichsten ist. Wir versuchen heraus zu bekommen, welche wichtigen Faktoren dazu führen, dass die Erde ein lebensfreundlicher Ort im All ist. Darüber hinaus versuchen wir zu verstehen, ob es in den Weiten des Alls, Lichtjahre entfernt von unserem blauen Planeten, auch Lebewesen geben kann – vielleicht sogar intelligente Lebensformen? Während die großen ASTROlinos die Erde als kosmische Heimat im Universum einordnen, basteln die kleinen ASTROlinos „ganz kleine Lebewesen“ in Form von Bakterien. Dabei kommen interessante Gestalten heraus, die bereits sehr außerirdisch wirken :-).