Feeds:
Beiträge
Kommentare

Gibt es Zwergplaneten im Asteroidengürtel?

Die Antwort gibt es bei unserer nächsten SternFrageZeit schon am kommenden Freitag.

makemake_nasaBildquelle: apod.nasa.gov

SoFi_2015

Die ASTROlinos beobachten zusammen mit der Gesellschaft für astronomische Bildung am Morgen des 20. März 2015 die Sonnenfinsternis auf dem Marktplatz in Halle (Saale). Es werden Teleskope mit speziellen Sonnenfiltern aufgebaut, durch die die Sonne gefahrlos beobachtet werden kann. Neugierige sind ab 9:30 Uhr herzlich willkommen!

Für alle, die die Sonnenfinsternis gern an einem anderen Ort beobachten möchten: Finsternisbrillen sind für eine direkte Beobachtung unabdingbar. Schon ein kurzer Blick auch in eine bis zu 73% verdunkelte Sonne kann das Augenlicht nachhaltig schädigen.

Achtung! Was sich auf gar keinen Fall zum Beobachten eignet sind: Sonnenbrillen, Schweißerbrillen, CDs, berußtes Glas, Alufolie und Rettungsdecken (auch nicht mehrlagig!).

Einige dieser Dinge reduzieren das Sonnenlicht zwar im sichtbaren Bereich, können aber die weitaus gefährlichere und für uns unsichtbare UV-Strahlung durchlassen!

Wer bis Freitag keine Sonnenfolie oder Finsternisbrille mehr erstehen kann, schaut einfach eine Runde auf dem Marktplatz vorbei und lässt sich die Sonne durch ein professionelles Beobachtungsinstrument zeigen.

1. Wie funktioniert die partielle (teilweise) Sonnenfinsternis?

Bei einer partiellen Sonnenfinsternis schiebt sich der Neumond vor die Sonne und bedeckt einen Teil der Sonne. Über Halle beginnt die Sonnenfinsternis um 9:36 Uhr, hat ihren Höhepunkt um 10:48 Uhr und endet 11:56 Uhr.

sofiDieses Bild zeigt, wie der Mond einen Schatten auf die Erde wirft.

2. Wie kann man die Sonnenfinsternis gefahrlos beobachten?

Um die Sonne gefahrlos mit bloßen Augen beobachten zu können, benötigt man unbedingt eine Finsternisbrille. Für die Beobachtung darf man auf keinen Fall andere Hilfsmittel nutzen, wie zum Beispiel: Schweißerbrillen, Sonnenbrillen, Rettungsdecken, Alufolie oder CDs. Wenn man für die Beobachtung ein Fernrohr zur Hilfe nimmt, ist ein Objektiv-Sonnenfilter absolut notwendig!

finsterbrillen-und-objektivfilter

Eine sichere Beobachtung mit Finsternisbrillen und Teleskop mit Objektiv-Sonnenfilter.

Über unseren Blog wurde uns von einer Leserin / einem Leser folgende Frage gestellt: „Wie entstand die Erde?“. Nun gibt es die Antwort.

149890main_BetaPictDiskbMacBildquelle: NASA

Die Forscher gehen heute davon aus, dass die Erde vor mehr als 4 Milliarden Jahren entstanden ist. Das ist schon verdammt lange her, aber bestimmte, sehr alte Minerale in den ältesten Gesteinen unseres Planeten lassen darauf schließen.

Bevor sich jedoch unsere Erde bildete, formierte sich eine große Masse aus kosmischen Gas und Staub dort, wo sich heute das Zentrum unseres Sonnensystems befindet. Aus dieser großen Gas- und Staubansammlung sollte im Laufe von Millionen Jahren ein Stern – nämlich unsere Sonne – heranwachsen. Sterne sind selbstleuchtende Körper, die in ihrem Inneren beständig Wasserstoff zu Hellium umwandeln. Sie sind gewaltige Kernfusionsreaktoren, die sehr viel Energie erzeugen können.

Bei der Sternentstehung blieb Staub übrig, der sich zunächst in einer ausgedehnten Scheibe um die noch junge Sonne anordnete. In dieser Staubscheibe kam es zu Verklumpungen, denn wo einmal Staub ist, sammelt sich immer mehr an. Zunächst kleine, lose gepackte Staubpackungen verdichteten sich und wurden schnell größer bis so zu richtigen Planeten. So ist nicht nur die Erde entstanden, auch die anderen Planeten sind auf diese Weise aus Gas und vor allem Staub hervorgegangen.

Du hast auch eine Frage zur Astronomie? Dann trage deine Frage und deinen Vornamen einfach in das Feld ein und drücke auf Abschicken. Wir werden dann deine Frage und unsere Antwort auf unserem Blog veröffentlichen.

← Zurück

Vielen Dank für deine Antwort. ✨

Unser Thema bei dieser SternFrageZeit für ALLE lautet: „Was passiert bei der Sonnenfinsternis am 20. März?“

>> weitere Infos gibt es hier.

DSC06883

Frank vom halleschen Astronomieverein erklärte den ASTROlinos beim letzten Treffen nicht nur, wie der Mond entstanden ist und wie er vielleicht enden wird, sondern auch warum uns der Mond stets nur eine Seite zeigt. Mit einem einfachen Experiment, wofür man zwei Kinder (Mond und Erde) und einen Hula Hoop-Reifen braucht, macht es deutlich: Der Mond bewegt sich in der Zeit, in der er sich einmal um sich selbst dreht auch einmal um die Erde.

geb-rotation

programmbild-astrolinos-2015-lr

banner-ha-kids-468x60

astrolinos-schkeuditz-16012015

Je länger die ASTROlinos auf ein Planetarium verzichten müssen, umso größer ist die Sehnsucht nach den Planetariumssternen. Am 16. Januar hatten die ASTROlinos nun endlich einmal wieder Gelegenheit in einen Planetariumshimmel zu schauen. Nach einem Besuch in Merseburg im vergangenen Jahr konnten die ASTROlinos ihr Sternenwissen nun im Astronomischen Zentrum Schkeuditz testen und es ist erstaunlich, was die ASTROlinos noch alles wissen – daher großes Lob :-).

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Schkeuditzer Astro-Team, dass uns neben vielen schönen Fotos von der Sonne auch den aktuellen Sternenhimmel vorgeführt hat.

mond-26-12-2014-lr-text

Das Jahr 2015 hat viel zu bieten, was man schon jetzt mit Gewissheit sagen kann. Neben zwei anschaulichen Naturereignissen – nämlich der teilweisen Sonnenfinsternis am 20. März und der totalen Mondfinsternis ein halbes Jahr später – wird die Raumsonde New Horizons den Zwergplaneten Pluto erreichen. Wir werden endlich Fotos von Pluto erhalten!

Die ASTROlinos haben also im neuen Jahr viele spannende Themen und Aktionen vor sich, bei denen der oben abgebildete „Weihnachtsmond“, aufgenommen am 26. Dezember oft eine wichtige Rolle spielen wird.

Wir wünschen allen interessierten „Sternguckern“ einen tollen Start ins neue Jahr.